Zur Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins „D´ Grenzler“ Marzoll konnte 1. Vorstand Georg Nitzinger jun. zahlreich erschienene Vereinsmitglieder begrüßen. Tagesordnungspunkte waren: Begrüßung durch Vorstand, Berichte der Vorstandschaft, Entlastung der Vorstandschaft, Neuaufnahmen, Wünsche und Anträge. Besonderer Gruß galt Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner und dem 2. Bürgermeister Manfred Adldinger. Als Vertreter der anwesenden Ortsvereine begrüßte er Peter Koch vom Krieger und Reservistenverein Marzoll, den Ehrenvorstand vom Schlachthofverein Gerhard Gleißner und auch dem Ehrenmitglied Hans Hofhammer galt ein besonderer Gruß. Er bat nun die Anwesenden sich von den Plätzen zu erheben um den verstorbenen Vereinsmitgliedern des Vereins zu gedenken.
Im letzten Halbjahr waren zwei Todesfälle von Vereinsmitgliedern (Knauer Franz und Auer Hans) zu beklagen. Danach verlas Schriftführer Markus Aicher das Protokoll der letzten Herbstversammlung und die Tätigkeiten des Vereins. Im Anschluss daran gab Markus Schöndorfer in Vertretung von Kassier Elisabeth Hunklinger, den Kassenbestand der Vereinskasse bekannt und berichtete über die Einnahmen und Ausgaben vom letzten Halbjahr. Vom Hüttenumbau legte er Ausgaben vor. Abschließend bedankte er sich noch bei den Spendern, die den Umbau unterstützen.
Peter Häuslaigner berichtete in Vertretung von Werner Inneberger vom Stand der Hüttenkasse. Er bedankte sich bei den Hüttenwirten die alle umsonst und ehrenamtlich arbeiten. Dank ging auch an die Dirndln von der Aktivengruppe, die immer da sind wenn sie gebraucht werden. Er bedankte sich auch bei den Hausmeistern und den Putzdienst, der zurzeit von den Müttern der Kindergruppe übernommen wird.
Die Kassenprüfer Brigitte Lintschinger und Uli Sax hatten die Kassen geprüft und eine einwandfreie Führung der Kassen bestätigt. Es wurde die Entlastung der Vorstandschaft beantragt, die von der Versammlung einstimmig angenommen wurde. Nitzinger bedankte sich für die ausführlichen Berichte.
Maria Koch entschuldigte Andi Fuchsreiter und berichtete von der Kindergruppe in der zurzeit 28 Kinder, aufgeteilt in 14 Buben und 14 Dirndln, dabei sind. Sie hatten auch einige Aktivitäten wie das Kletz-Kletz gehen, die Weihnachtsfeier, den Kinderfasching und seit einiger Zeit jede Woche einen Auftritt im Feuerwehrheim. Dabei treten immer 5 Buben und 5 Dirndln auf, die davon sehr begeistert sind, denn endlich rührt sich mal was. Sie sagte, sie könne immer auf die Unterstützung von Häuslaigner Andrea, Häuslaigner Stefan und Häuslaigner Markus bauen bei denen sie sich herzlich bedankte. Wie auch bei den Ziachspielern Nitzinger Georg sen. und Frank Jung auf die man sich immer verlassen könne. Sie bedankte sich auch bei den Müttern der Kindergruppe die sie immer bei Feiern von den Kindern unterstützen.
Der Erlös von diesen Feiern kommt der Kindergruppenkasse zugute, mit der dann ein Ausflug finanziert werden könne. Außerdem sagte sie, dass Frank und Annemarie Jung immer mit einer Kamera dabei sind, damit die Aktivitäten der Kinder in Bildern festgehalten werden. Vorstand Nitzinger bedankte sich bei den beiden Jugendleitern und betonte, dass es sehr viel Zeitaufwand bedeuten würde.
Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner sagte in einem Grußwort an die Versammlung, dass hier ein gesunder Verein bestehe. Der Hüttenumbau auf den der Verein sehr stolz sein könne ist fast fertig. Die Kinder und Jugendarbeit seien hervorragend. Bei den Stadtvereinen ist es nicht immer so einfach. Er ging auf das Stadtfest ein und meinte man könne auf dem Rathausplatz eine Bühne aufbauen, auf der Trachtentänze und Volksmusik aufgeführt werden könnten.
Beim Dank an den Oberbürgermeister gab Nitzinger bekannt, dass sich die 4 Vereine zu einem Heimatabend treffen werden. Die Kur- GmbH hat sich von solchen Veranstaltungen zurückgezogen, dadurch besteht keine Möglichkeit mehr für solche Auftritte. Der Bürgerbräu würde sich daran beteiligen und man müsse erst mal schauen wie so ein Abend angenommen wird.
Der nächste Punkt waren Neuaufnahmen. Zwei Neuaufnahmen wurden beantragt und auch einstimmig angenommen. Damit ist der Mitgliederstand wieder ausgeglichen, meinte Vorstand Nitzinger.
Dann ging er zu den Terminen für das nächste Halbjahr über. Traditionell ist am 1. Mai das Maibaumaufstellen, am 16. Mai die Trachtenwallfahrt nach Maria Eck und am 15. August der Vereinsjahrtag, wobei im Rahmen vom Jahrtag die Trachtenhütte durch Pfarrer Helmut Bauer eingeweiht wird. Ob das Hufeisenwerfen am 14. oder 15. August stattfindet steht noch nicht fest. Am 24. Juni den Johannistag ist ein sog. Hansl Hoagart geplant. Jeder der ein Musikinstrument zuhause hat kann dieses mitbringen und gerne mitspielen. Dieser Hoagart wird im Rahmen eines Hüttenabends gemacht. Am 26. Juni ist das Gebietspreisplattln in Piding in der Halle. Die Vereinsmitglieder sind sehr herzlich zum Zuschauen eingeladen.
Er brachte dann eine Bitte von den Hausmeistern an die Versammlung vor. Es solle doch bei Geburtstagsfeiern oder sonstigen eigenen Veranstaltungen nicht so viel Dekoration aufgehängt werden, wenn möglich ohne Reisnägel, denn die müssen danach immer wieder von den Hausmeistern herausgezogen werden.
Zu den Wünschen und Anträgen meldete sich Ehrenvorstand Georg Nitzinger sen. zu Wort. Er bedankte sich bei den Jugendleitern für ihren Einsatz, die oft sehr gute Nerven haben müssen. Die jungen freuen sich sehr über das Auftreten im Feuerwehrheim. Wir haben leider keine Möglichkeit für Auftritte der Aktivengruppe. Er brachte den Vorschlag, vielleicht 14 Tage vor dem Vereinsjahrtag mal probeweise einen Heimatabend im Freien zu machen. Dazu müsste die Bühne nur etwas früher aufbaut werden. Zur Einweihung wollte er wissen, wie diese abläuft und brachte den Vorschlag, am Tag davor einen Tag der offenen Tür zu machen, bei dem es Kaffee und Kuchen zu kaufen gibt. Zum Kirchweihtag sagte er, dass dieser soll nicht aussterben soll. Es sei zwar schwierig, weil Marzoll aus vier Ortsteilen besteht, aber die Dorfgemeinschaft soll nicht untergehen. Man könne sich auch mit der Musikkapelle zusammen tun und gemeinsam eine Veranstaltung machen. Am besten wäre es vor der Trachtenhütte, denn bei schlechtem Wetter kann man in die Hütte gehen. Es wäre auch etwas für die Jugend. Manfred Adldinger sagte dazu, er finde Vorschlag zum Kirchweihtag sehr gut. Er brachte den Vorschlag, alle Adressen in der ehemaligen Gemeinde Marzoll anzuschreiben und einladen. Er würde das Porto übernehmen. Nitzinger sen. regte auch an, man könne doch einen Vereinshoart ganz ungezwungen für alle Einwohner abhalten. Darauf antwortete Frank Jung, man müsse erst mal schauen wie man einlädt. Es soll langsam angefangen werden um zu sehen wie sich das Ganze einläuft.
Vorstand Nitzinger jun. kündigte an, dass am 24. April in Piding beim Altwirt eine Preisrichterschulung stattfindet. Dabei kann man einfach zuschauen um zu sehen auf welche Sachen besonderen Wert gelegt wird. Es ist eine neue Bewertung in der Testphase, die zurzeit in 5 Gebieten getestet wird. 2. Vorstand Frank Jung sagte noch, er möchte sich bei Nitzinger Georg jun. sehr herzlich bedanken, denn er hat sich sehr viel Zeit für den Umbau der Hütte genommen. Außerdem sei es eine super Zusammenarbeit mit ihm. Nitzinger gab den Dank an Frank Jung zurück, denn umgekehrt ist es genauso. Da keine weiteren Wortmeldungen mehr kamen, beendete Nitzinger mit dem Spruch „Treu der Heimat, Treu dem guten alten Brauch“ um 21:45 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung.
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